Stohl hat Respekt und weist auf die Konkurrenz hin
OMV-Pilot Manfred Stohl geht bei seinem ersten Auftritt in der World Rally Championship mit dem Citroen-Xsara-WRC in Monte Carlo mit Respekt an den Start....
Dies hat er am Donnerstag in Wien angekündigt, nachdem er am vergangenen Wochenende einen ersten Roll-out im Citroen-Werk absolviert hat. Bei seinem bevorstehenden elften WRC-Einsatz zwischen dem 21. und 23. Jänner wird Stohl nach eigenen Angaben mit einigen Umstellungen zurechtkommen müssen. Nicht nur, dass der Rallye-Pilot seit 1997 mit Pirelli-Pneus unterwegs war und jetzt auf Michelin umsteigen muss, sondern auch das neue Auto werde ihm Einiges abverlangen.

Brigitte Mühlwisch von der OMV erklärt das WRC-Engagement des Mineralölkonzerns mit dem überarbeiteten Sponsoring-Konzept aus dem Jahr 2003: "Hier wurde eine internationale Positionierung des Konzerns neu definiert." 2004 konnte sich das OMV-World-Rallye-Team beim ersten Antritt in der Production-World-Rally-Championship (PWRC) gleich im Spitzenfeld etablieren. Mit drei Siegen (Schweden, Neuseeland und Argentinien) war das Team somit das erfolgreichste in dieser Rennserie.

Stohl startet 2005 bei zehn Läufen. Der zweite Fahrer steht noch immer nicht fest, soll aber spätestens Ende April bei der Sardinien-Rallye bekannt gegeben werden. Die Entscheidung wird durch das Kronos-Racing-Team gefällt.

Stohl konnte im Jahr 2000 bereits die seriennahe Gruppe N in der Rallye-WM gewinnen und hofft für die bevorstehende Saison, mit ähnlich guten Leistungen anschließen zu können. Citroen stehe sehr enthusiastisch hinter diesem Projekt und erwarte von Stohl dementsprechende Leistungen. Die Konkurrenz ist jedoch groß. Bei der Monte-Rallye gehen 20 WRC-Autos an den Start und davon sind alleine zwölf Werksautos.

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Für Österreich sieht der Rallye-Pilot positive Auswirkungen durch sein intensives WRC-Engagement. Er erhofft sich dadurch einen "Wellenschlag", von dem die heimische Szene profitieren kann. Sponsoren würden so auf den Motorsport verstärkt aufmerksam werden und mehr investieren. Auch die Veranstalter müssten einiges dazulernen und so wie bei der erst kürzlich stattgefundenen Jänner-Rallyedie Events richtig organisieren und in Szene setzen. "Zu dieser einen Veranstaltung kamen mehr Menschen als zu einem Formel-1-Rennen", so Stohl. Denn der Rallye-Sport erlebe derzeit einen großen Zulauf.

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