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Wendlinger beim DMV GTC - Foto: dmv-gtc.deMit zwei beeindruckenden Siegen hat Fabian Plentz (HCB Rutronik Racing) seine Tabellenführung im DMV GTC weiter ausgebaut und sich die Halbzeitmeisterschaft der beliebten Breitensportserie gesichert.

Bei teilweise schwierigen Bedingungen auf dem Nürburgring waren die beiden Siege allerdings nicht so dominant, wie sie später auf dem Papier aussahen. Die versammelte Konkurrenz, darunter auch Gaststarter Karl Wendlinger, machte dem Audi-Piloten das Leben durchaus schwer. Der Blick in die Ergebnisse zeigt in den beiden Qualifyings einen ersten und einen zweiten Startplatz für Fabian Plentz im Audi R8 LMS ultra und zwei Rennsiege. Doch alles zusammen war harte Arbeit. Das erste Qualifying war auf leicht feuchter Piste eine echte Rutschpartie.Plentz beim DMV GTC<br>Foto: dmv-gtc.dePlentz beim DMV GTC
Foto: dmv-gtc.de
Hinter Fabian Plentz kam Teamkollege Tommy Tulpe im Audi R8 LMS noch am besten zurecht. Reihe zwei bildeten der Niederländer Henk Thuis im Pumaxs und der finnische Viper-Pilot Pertti Kuismanen. Diese beiden schnupften beim Start des ersten Rennens die beiden Audis vor sich regelrecht auf und gingen in Führung. „Da hörst du nur ein dumpfes Grollen und siehst einen dunklen Schatten und dann ist die Viper vorbei“, gestand Plentz hinterher beeindruckt. Aber er kämpfte sich zurück und gewann vor Kuismanen, der gegen Rennende mit einem losen Frontsplitter zu kämpfen hatte. Dritter wurde Henk Thuis, der sich gegen Josef Klüber im Mercedes SLS AMG GT3 von Car Collection durchsetzte. Das Qualifying zu Lauf 2 am Freitagnachmittag war komplett nass im strömenden im Eifelregen. Hier zeigte der ehemalige Formel 1-Pilot Karl Wendlinger im Car Collection-SLS (Wendlinger und Klüber teilten sich das Auto), seine Qualität und holte die Pole-Position mit über zwei Sekunden Vorsprung. Im Rennen war es dann auch Wendlinger der vom Start weg dem Feld davonzog, eh ihn ein Aufhängungsschaden an der Hinterachse zur Aufgabe zwang. So war der Weg frei für den Sieg von Fabian Plentz. Rang zwei ging diesmal an Kenneth Heyer in einem zweiten SLS von Car Collection. Von Rang zehn gestartet, hatte sich der Rheinländer bravourös nach vorne gekämpft. Pertti Kuismanen sicherte sich mit Rang drei einen weiteren Podiumsplatz und den Sieg in der Klasse 10. Der Blick in die Klassen sah logischerweise Fabian Plentz in der Klasse 8 zweimal auf dem Siegerpodest. In der offenen Klasse war es Pertti Kuismanen, der sich einen Doppelsieg sicherte. Die Klasse 7a (Porsche 991 GT3 Cup) gewann im ersten Rennen Thomas Langer (Highspeed Racing), während Lauf zwei an Christoph Dupré (Dupré Motorsport) ging. Die Klasse 7b (Porsche 997 GT3 Cup) gewann im ersten Rennen Christopher Friedrich von Krumbach Motorsport. Im zweiten Rennen konnte sich Kai Pfister von Highspeed Racing durchsetzen.  Ganz stark war der Auftritt von Nico Otto in der Klasse 4 im ersten Rennen. Die Klasse der BMW M235i Racing ist vor allem für Nachwuchspiloten, die erste Schritte im Motorsport gehen, perfekt geeignet. Platz zwei für Matthias Schrey, der sich gegen Gerd Nagelsdiek durchsetzte. Im zweiten Lauf überließ Otto das Steuer seinem Teamkollegen Luca Wollgarten, der mit einer guten Leistung Dritter wurde. Davor platzierten sich Matthias Schrey und Klassensieger Markus Maier. Zufrieden zeigte sich Organisator Ralph Monschauer nach dem Rennwochenende: „Wir sind absolut auf einem guten Weg. Das Feld war das Highlight des Wochenendes. Wir werden aber trotzdem weiter am Konzept feilen und noch Verbesserungen vornehmen. Ansonsten ist die Ansammlung von GT- und Sportwagen für eine Breitensportserie schon beeindruckend. Ein Dank auch an meine Leute, die bei einem stressigen Wochenende tolle Arbeit geleistet hatten. Die Grillparty in der DUNLOP-Lounge am Freitagabend war vollends gelungen und wir hatten auch zum Rennwochenende intern im Ablauf keinerlei Probleme.“ Für den DMV GTC geht es bereits am 08. und 09. Juli 2016 in Hockenheim mit Rennen 9 und 10 weiter. Für eine Vorentscheidung in Sachen Meisterschaft kann Fabian Plentz (175 Punkte) dort aber noch nicht sorgen. Dazu ist das Feld noch viel zu eng beieinander. Zweiter bleibt Christopher Friedrich (154 Punkte). Dahinter geht es mächtig eng zu. Dritter ist Pertti Kuismanen (142,50 Punkte) vor Tommy Tulpe (142 Punkte).

Fotos: dmv-gtc.de

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