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190921 P9C 04 MPE 03448Mit der Anzahl von 39 Startern sorgte die P9 Challenge, gemeinsam mit STT und der SCC, für eine maximale GT-Party beim American Fan Fest auf dem Hockenheimring.

Training: Hirsch senkt das Geweih zum Angriff

Ein fantastisches Feld das sich in Hockenheim im Rahmen das American Fan Fest Wochenendes am Freitag zum ersten freien Training präsentierte. Den drei Manager der Serien die ein gemeinsames Feld präsentierten, denen gehört ein kräftiges Dankeschön. Dank von den Fans die das Feld in Hockenheim genossen. GT-Rennwagen, GT-Prototypen und Rennsportwagen schafften bei herrlichen Spätsommerwetter in Hockenheim eine Art Le Mans-Atmosphäre pur. Equipe-Vitesse aus Ingelheim gelang es dabei aus dem Stand die Nase vorne zu haben. Kein Wunder. Die Crew um Delia und Andy Herbst strotzt vor Erfahrung. Beide gerieten schon in frühen Jahren der Deutschen und internationale Formel-Ford-Rennwagen Meisterschaften aneinander. Zwei die der Rennsport schnell verschmelzen ließ. Und das mit erfolgreichen Folgen. Heute betreibt die Crew zwischen Mainz und Bingen angesiedelt, eines der führenden GT-Teams. Privatfahrer stehen Schlange. Verschieden Fabrikate werden betreut und eingesetzt - wie man auch hier in Hockenheim wieder sah - mit durchschlagendem Erfolg. Und das nicht nur im Herbst. Das ganze Jahr über ist "Herbst-Zeit". die GT3-Modelle von AMG (Hirsch) und Callaway-Corvette (Bender) vor dem ersten Ligier-Nissan Sportwagen (Rupp) dem Pumaxs-RT GT-Prototypen (Thuis) und dem frisch gebackenen P9-Brünn-Sieger Neumann im Team Motopark-Porsche GT3R. 190920 P9C 01 MPE 02067Mario Hirsch - schnellster GT-Pilot im Qualifying von Hockenheim

Wie erwartet wurde das 1. Quali zum Knaller. Um vorher sagen zu können wer am Ende die Nase bei den GT-Boliden vorne hat benötigte man schon eine Glaskugel, oder vielleicht den Casinoratgeber.de.

Vorne mit 126,523 der bekannte Schweizer Ligier-Sportagenpilot Benjamin Hotz jr. ( HORAG Racing ). Aber nur 1,2 sec zurück der beste GT-Pilot. Mario Hirsch (AMG). Er hielt Max Aschoff im Ginetta Sportwagen 2/100 hinter sich. Ein Wimpernschlag. Da entscheidet beim Rennstart dann sicher das geringe Gewicht des Rennsportwagens der EDEKA-Truppe. Auf den nächsten 3 Rängen die STT- und P9-Ex-Meister Becker, Bender und Speck. Alle schon mehrfache Titelträger in den bekannten nat. GT-Serien. Danach wieder ein Sportwagen auf Rang 7 vor den GT-Assen Alber, Thuis (NL), Jürgen Alzen und Emir Keserovic (B) im Lamborghini Huracan.

Ob Mario Hirsch seinen AMG bis zum Rennen 1 wieder hin bekommt, das ist noch nicht klar. "Mario hat die Mauer geküsst", so ein Wettbewerber. Jürgen Bender dagegen ist guter Hoffnung. "Ich kann schneller werden. Im Quali hatte ich keine einzige freie Runde", so Bender später. Auch der Reifenabrieb verschiedener Fabrikate tat dem Callaway-Mann im Training nicht so gut. Beim Rennen 1 am Samstag um 11.15 brennt die Luft - versprochen.

P9-Challenge Rennen 1: Jürgen Bender wird 5. Sieger beim 5. P9-Rennwochenende
Das American Fan Fest in Hockenheim bot den Racefans bei strahlendem Sommerwetter zum 3. Mal echte Automobilsport-Leckerbissen an. Die Läufe der SCC-Sportwagen und GT's der P9-Challenge sowie der STT ließen Le Mans-Feeling unter den Fans hoch kommen. Interessant wäre das Urteil von Ex-F1-Weltmeister Jacques Villeneuve zur P9 zu hören gewesen. Er war im Rahmen der NASCAR zu Gast in Hockenheim. Dabei schlenderte er von der Red Cafebar rüber zur Strecke als gerade die Erdurance lief. Getrennte Starts entzerrten und halfen Unfälle in der Startphase zu vermeiden. Gleichzeitig sorgten später etliche Überrundungen für viel Spannung. Besonders im Motodrom. Das erste Rennen präsentierte ganz vorne 2 Sportwagen der SCC. Aber dann trumpfte bereits Jürgen Bender (Callaway-Corvette) auf. 190921 P9C 04 MPE 03296Das 1. Sprintrennen wird von Jürgen Bender gewonnen Er ging in der P9-Challenge an den Start. Probleme damit den P9-Challengesieg heraus zu holen hatte Bender nicht. Härtester Gegner des Neckarsulmers über die Distanz wurde Ulrich Becker. Porsche Kontra Callaway-Corvette. Hermann Speck lag deutlich zurück.

Da eine hohe Leistungsbreite am Start war, galt bei jedem Überrundungsvorgang äußerste Vorsicht. Ulrich Schmidt auf seinem WS-Golf GTI kam in der KL8 nur 3 Runden weit. Im Kampf um die Spitze radierte Bender mit 1:27,349 sec die schnellste Runde in den Asphalt von Hockenheim. Mit einem 146er Schnitt konnte er sich Ulli Becker vom Hals halten. Benders P9-Gegner Hermann Speck (Porsche, KL6) gefährdete den Neckarsulm, er führte vom Start weg, nicht. Angriffe von STT-Ass Becker waren über weite Teile der Distanz die Aufgabe die sich für den P9-Führenden stellte. Am Ende ging Jürgen Bender in der P9 aber klar vor Hermann Speck und dem immer stärker in Fahrt kommenden Emir Keserovic ins Ziel. Der 5. Gesamtsieger beim 5. Weekend der P9 in Hockenheim. Herbeck (CZ), Speck, "Denis G.Watt" (A), Neumann und nun Bender. Nach einem Pagani-AMG und 3 Mal Porsche nun eine Callaway-Corvette als Sieger. Auf Gesamtrang 4 dann der Tabellenführer vor Hockenheim, "Denis G.Watt" (A). Er gewann die KL5 der P9. Das makellos agierende KR-racing-Team bietet ihm und seinem Fahrerpartner Hollmann beste Voraussetzungen für den Erfolg. Dahinter im Ziel Heiko Neumann, Martin Lechmann und Daniel Hassel. Zufriedene Gesichter bei den Teams von Mintgen aus Mayen sowie AKA und Konrad Motorsport. "Jetzt gilt es Feinarbeit zu leisten und an den Rundenzeiten zu feilen", so ein Techniker des Teams aus Merl. Der erfahrene Teamchef Franz Konrad wird wohl bald an der Spitze mit mischen. Das dürfte sicher sein. Warten wir Imola ab.

P9-Challenge Rennen 2: Hermann Speck ist Siegerkönig 2019
Eigentlich hatten viele Wettbewerber Jürgen Bender nach Rennen 1 der P9-Challenge am Samstag Abend schon abgeschrieben. Probleme im Bereich der Zuluft des Motors seiner GT3-Corvette gaben für Team Mintgen Anlass zur Sorge. Ein Filter war nicht richtig verbaut. Dadurch schlug die Drosselklappe an. Neue Teile konnten zum Glück noch in der Nacht zum Sonntag von Callaway-Competition aus Heilbronn nach Hockenheim gebracht werden. Dann gab es da aber noch die Problematik mit der Anpassung der elektonischen Steuerung der Drosselklappe. Durchatmen in der Nacht. Aufhellen der Gesichter in Box 2. Alles passte am Ende perfekt. In frühmorgentlichen Training zu Rennen 2 der "P9" fuhr Jürgen Bender auf Platz 1. Ganz vorne im Feld die separat startenden SCC-Rennsportwagen. Benders Start gelang perfekt. Im gemischten GT-Feld behielt der Neckarsulmer die Führung in der "P9". "Natürlich schielt man im gemischten Feld auch auf die vergleichbaren Fahrer der andere Serie", so Bender grinsen. Das war die STT. Aber diesbezüglich sah es ebenfalls gut für ihn aus. Sorgen machen musste sich der Schwabe nicht. Seine P9-Kontrahenten Hermann Speck (Porsche GT3), Emir Keserovic (BIH), Martin Lechmann (beide Lamborghini Huracan GT3), Heiko Neumann (PorscheGT3), und Tabellenführer "Denis G.Watt" (A, Porsche GT3 Cup) direkt dahinter. In der KL8 dann die Team WS-Golf GTI-Modelle von Daniel Hassel und Ulrich Schmidt. Alles lief in der P9 vom Start weg problemlos. In Runde 6 gerieten Klaus Horn und Hermann Speck aneinander. 190920 P9C 02 MPE 02643Erneuter Klassensieg für "Dennis G. Watt" Aus für Speck und eine Runde später auch für Horn. Martin Lechmann stellte seinen Team Konrad-Lambo ebenfalls in Runde 6 ab.

Mit einer schnellsten Runde von 1:27,155 wurde Jürgen Bender nach 31:31.011 in der 21. Runde als P9-Sieger abgewunken. Nun ist er "sieggleich" Zweiter mit Antonin Herbeck (Pagani-AMG) auf Platz 2. Ganz vorne der Siegerkönig der P9-Saison 2019, Hermann Speck aus Nürnberg. Der Porsche-Hero holte auf seinem AKA-997 GT3R bereits 9 Siege. 4 davon in der P9-Challenge.

Je einen Sieg "sackten" in der Challenge die Porsche-Routiniers "Denis G.Watt" (A) und Heiko Neumann ein. Klassensiege errangen in Hockenheim der Gesamtsieger Jürgen Bender in der KL8, der Gesamtzweite Emir Keserovic (BIH) in der KL6 und der bisherige Tabellenführer "Denis G.Watt" (A) in der KL5.

Die Konrad-Fahrer haben sich in der P9 gut etabliert. Das "Feilen" an den Rundenzeiten wird Keserovic und Lechmann schnell weiter nach vorne bringen. Warten wir Imola einfach mal ab. Übrigens nur einen Steinwurf entfernt vom Lamborghini-Werk in Sant'Agata Bolognese. Ein Werk mit einem beeindruckenden Museum und der Möglichkeit für eine außergewöhnliche Werksführung.

P9-Endurance: Hermann Speck und AKA-Motorsport auf dem Titelpfad
Drei glückliche Gesichter in der Box in Hockenheim. Man war fokussiert aber man wirkte doch gelassen. Jeder Griff saß beim Teamchef, beim Cheftechniker und beim Fahrer. Seine wichtigen Griffe kommen ja in aller Regel nicht nur in der Box sondern vor allen Dingen später draußen auf der Strecke zum Tragen. Mit einem ansehnlichen Punktepolster war die Crew nach Hockenheim gereist. Die Anreise war ja nicht nennenswert. Die Franken fuhren nur mal gerade rüber ins Badensische. Und dort schlug man sich auf dem verkürzten Kurs, die Variante ohne die Parabolica mit Spitzkehre einmal mehr perfekt. Im Training 3. des GT-Feldes hinter der Crew Neumann/Kirchhöfer (Porsche) und Alber/Crow (Callaway-Corvette) fiel am Start einer weg. Albers Corvette hatte einen Antriebsschaden erlitten. Pech für den Mann der in Hockenheim bemerkenswert schnell unterwegs war. Die Corvette Z06 und Alber sind mittlerweile "best friends" geworden. vom Pech verfolgt in Hockenheim dagegen "Jack Crow".

190921 P9C 03 MPE 02827Hermann Speck vor seinem 5. Sieg im 5. Endurance Rennen der SaisonIm Rennen ging Hermann Speck wie üblich alleine an den Start. Der Nürnberger fährt sehr gerne und genießt das. Ausgepumpt wirkt der Franke nach den 60 Rennminuten auch nie wirklich. Als Duo sahen wir wieder einmal Heiko Neumann und Marian Kirchhöfer. Der Profi aus Leipzig bildete für Neumann in seinem unter der Bewerbung von Motopark (Oschersleben) eingesetzten GT3R die optimale Ergänzung. Die Zwei waren ja schnell unterwegs. "Am Ende hab ich schon immer g'schaut wann der graue 97er auftauchen würde, aber Spaß beiseite, meine AKA-Jungs hielten mich ja auf dem Laufenden", so ein über den 5. Endurance-Erfolg am 5 Rennwochenende nach Red Bull (A), Monza (I), Lausitzring und Brünn (CZ) sehr glücklicher Nürnberger. Und auf einen Luftsprung bei der Siegerehrung reichte es natürlich auch. Den sind die Freunde und Fans vom Racer in Gelb und Schwarz gewohnt. Wenn die Tabelle draußen ist, dann werden wir sehen, ob Hermann Speck der 3. Endurance-Titel in Reihe noch zu nehmen ist. Auf Rang 2 die Crew Neumann/Kirchhöfer. Deren schnellste Runde, eine 17er, war um 1,5 Zehntel schneller als die des Siegers. Als dritter strahlender P9-Hero auf dem Podium rief Marcus Lacroix Michael Hollmann nach oben. Freude also bei AKA, der Norddeutschen Motopark-Crew. und bei KR-racing aus Österreich ebenfalls.

Ganz vorne donnerten die SCC-Boys in ihren schnellen leichten Sportwagen und LMP's um den Kurs. Eine eigene Welt die hier Max Aschoff vor Abbelen/Müller und Rupp/Capilaire für sich entschieden.

Das Finale der P9 Challenge findet vom 11.-13.10.2019 auf dem Kurs im italienischen Imola statt. Autosport.at wird wieder live vor Ort sein und für hoffentlich spektakuläre Fotos sorgen können. Bis dahin verweisen wir einfach mal auf unser Foto-Album vom American Fan Fest in Hockenheim.

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