190706 Histo5 Pannonia 04 DH 1662Auch auf dem Pannoniaring in Ungarn fährt Patrick Schober mit dem motorisch unterlegenden Formel König in das Mittelfeld...

Es war fast schon das Gewohnte Bild. Patrick Schober fährt mit seinem kleinen Formel König inmitten der großen 2000er Rennwagen und kann sich dort im Mittelfeld behaupten. So auch am Wochenende beim Histo Cup am Pannoniaring. Schober knallte schon in den freien Trainings Rundenzeiten in den heißen ungarischen Asphalt, die noch kein Formel Rennwagen in dieser kleinen Klasse gesehen hat. Und dass, obwohl Patrick Schober diese Strecke nur aus 15 Runden aus dem Vorjahr mit einem anderen Auto kennt. So war es dann auch in den entscheidenden Phasen an diesem Rennwochenende – fast zumindest, aber der Reihe nach.

Das Qualifying und das Rennen am Samstag lief nach Plan, im Gesamtfeld im vorderen Mittelfeld und in seiner Klasse mit Abstand Platz 1. 190705 Histo5 Pannonia 00 DH 1111Patrick Schober - ProCar Motorsport - Pannoniaring 2019

Der Sonntag zeigte aber einige Ungereimtheiten. Wie es eben im Motorsport so läuft, funktioniert nicht alles wie am Schnürchen. Im Qualifying in seiner Klasse wieder P1 gesichert, wollte Schober kurz vor Schluss in seiner letzten Runde seine Zeit nochmals Topen. Er hatte sich extra zurückfallen lassen, um dem Verkehr auszuweichen und setzte 3 min. vor Schluss des Qualifyings nochmals an. Ja er erwischte eine Superrunde, bis 1 Runde vor Schluss. Da gab es dann leider doch noch einen unaufmerksamen Fahrer, der seine Rückspiegel möglicherweise nur zur Verschönerung auf seinem Auto hat, und von blauen Flaggen war weit und breit auch nichts zu sehen.

Gut, das Rennen am Sonntag begann fast erwartungsgemäß mit einem guten Start und einigen Attacken auf die „Großen und Starken“. Leider war aber nach 4 Runden Schluss, zumindest mit den Attacken. Schober´s kleiner 1400 Kubikzentimeter Motor begann zu streiken und wollte seine 120 PS nichtmehr zur Gänze zur Verfügung stellen.

Schuld war, wie sich später herausstellte, die sekundäre Benzinpumpe, die nicht mehr den gewünschten Benzindruck freigab. Schober konnte sich nurmehr um Schadensbegrenzung bemühen und fuhr als Zweiter seiner Klasse über den Zielstrich.

Als nächstes gibt es Mitte August mit dem Slovakia Ring Patrick Schober´s Heimrennen und dort will er wieder zuschlagen und erneut überzeugen. Und wir sind überzeugt, dass ihm das auch gelingen wird.

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